3.Liga  Saison 2019-2020

12. Spieltag: 18.10.2019 - 21.10.2019

18.10.2019, 19:00 Uhr

MSV Duisburg : 1. FC Kaiserslautern

3:1 (2:0)

19.10.2019, 14:00 Uhr

Eintracht Braunschweig : SpVgg Unterhaching

0:0 (0:0)

19.10.2019

SC Preußen Münster : SG Sonnenhof Großaspach

1:1 (1:0)

19.10.2019

FC Ingolstadt 04 : Chemnitzer FC

1:1 (1:0)

19.10.2019

TSV 1860 München : KFC Uerdingen 05

0:1 (0:0)

19.10.2019

1. FC Magdeburg : FC Hansa Rostock

0:1 (0:1)

19.10.2019

SV Waldhof Mannheim : Hallescher FC

0:4 (0:2)

20.10.2019, 13:00 Uhr

FSV Zwickau : Bayern München II

3:0 (1:0)

20.10.2019, 14:00 Uhr

FC Carl Zeiss Jena : Würzburger Kickers

1:1 (0:0)

21.10.2019, 19:00 Uhr

SV Meppen : Viktoria Köln

1:1 (1:0)

wappen uerdingen

Die Löwen haben nach sieben Partien ohne Niederlage wieder ein Heimspiel verloren. Nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte gegen Kapitän Felix Weber waren die Sechzger ab der 51. Minute in Unterzahl. Den entscheidenden Treffer setzte der KFC Uerdingen in der Endphase durch Adam Matuschyk (82.).

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Das Stadion

Grünwalder Stadion

Grünwalder Stadion

Als der TSV 1860 2004 aus der Bundesliga abgestiegen war und der Umzug in die neue Allianz Arena im Sommer 2005 lange feststand, kehrten die Löwen für eine letzte Saison ins Stadion an der Grünwalder Straße zurück. Für 800.000 Euro wurde das Stadion den Sicherheitsbestimmungen der 2. Bundesliga angepasst. Da ein Teil der Westkurve bereits seit 2002 wegen Baufälligkeit gesperrt war, betrug die genehmigte Kapazität nur mehr 21.272 Zuschauer. Wie in der Spielzeit 1994/95 wurden jedoch nicht alle Spiele im Grünwalder Stadion ausgetragen. Sechs Spiele fanden im Olympiastadion statt, elf Ligaspiele und ein Pokalspiel im Stadion an der Grünwalder Straße. Am 22. Mai 2005 fand zum letzten Mal ein Zweitligaspiel auf Giesings Höhen statt. Der TSV 1860 verabschiedete sich mit einem 3:4 gegen LR Ahlen von dem Stadion, in dem er den Großteil seiner Fußballgeschichte verbracht hatte.

 

Der Gegner

 

Der KFC Uerdingen ist ein Verein mit einer bewegten Geschichte, geprägt von zahlreichen Aufs und Abs im Laufe der Jahre. Der Club wurde 1905 als „FC Uerdingen 05“ gegründet, ab 1953 als „FC Bayer 05 Uerdingen“ weitergeführt und 1995 schließlich in „KFC Uerdingen 05“ umbenannt.
Im Laufe der 60er Jahre sorgten die Uerdinger Fußballer für immer größere Furore und schafften 1971 erstmals den Sprung in den Profifußball. Uerdingen war Gründungsmitglied der 1974 ins Leben gerufenen 2. Liga und stieg 1975 als erster Werksverein in die Bundesliga auf, einige Jahre früher als viele andere inzwischen namhaften Vereine in Deutschland. Insgesamt 14 Jahre im Fußballoberhaus sollten noch folgen. 1985 gewann der Club den DFB-Pokal und schaffte im Jahr darauf sogar den Sprung ins Europapokalhalbfinale. Auf dem Weg dorthin schrieb man mit dem 7:3-Sieg über Dynamo Dresden im „größten Spiel aller Zeiten“ (11Freunde) unvergessliche Fußballgeschichte.
Zahlreiche Fußballlegenden wie Matthias Herget, Stefan Kuntz, Brian Laudrup, Manfred Burgsmüller, Stéphane Chapuisat oder Ailton trugen einst das blau-rote Trikot.


Auch die Uerdinger Jugendabteilung brachte über die Jahre große Talente hervor, wie Oliver Bierhoff, Marcel Witeczek, Ansgar Brinkmann, Markus Feldhoff oder Simon Jentzsch und holte mit zwei Deutschen Meisterschaften und einem Pokalsieg insgesamt drei bundesweite Titel im Nachwuchsbereich.
Mit der altehrenwürdigen Grotenburg ist der Verein in einer echten Kultstätte beheimatet, die viele große Fußballschlachten miterlebt hat und noch immer mit ihrem ganz eigenen Charme zu faszinieren weiß.